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Holger M. Pohl

Holger M. Pohl hat mir ein bisschen mehr über sich geschrieben. Hier ist es:
Mein Name ist Holger M. Pohl. Warum das M.? Nun, ich sagte mir irgendwann in der Vergangenheit – noch vor Mrs Rowling –, was Arthur C. Clarke oder James A. Michener können, das kann ich auch. Und so integrierte ich das M. in meinen Namen. Es steht übrigens für meinen zweiten Vornamen Michael.
Natürlich ist Schreiben – le
ider noch – nicht mein Hauptberuf. Meinen Lebensunterhalt verdiene ich in einem mittelständischen Betrieb in Stuttgart-Bad Cannstatt als Gruppenleiter und Fachleiter im Kundendienst.
Was sonst noch kann ich über mich sagen, ohne den Rahmen zu sprengen? Ich lese, aber nicht mehr so viel wie früher. Ich gehe gerne ins Kino und zwar vorwiegend zu Unterhaltungszwecken. Wenn ich ernste Sachen haben möchte, muss ich nur ins Fernsehen schauen. Und ich reise gerne, vorwiegend in etwas fernere Länder. Neuseeland beispielsweise. Manchen auch bekannt als Mittelerde …
… was uns zu meinem großen Interesse führt: Phantastik. Hauptsächlich Fantasy und Science Fiction und – liegt sicher am Alter – da bevorzugt die klassische Schiene. Nein, nicht nur Klassiker, aber epische Geschichten à la Tolkien oder Moorcock oder Asimov. Und in dieser Richtung bewegt sich auch meine Erzählweise. Meine Geschichten und Charaktere brauchen Raum und Zeit, damit sie sich entwickeln können.
Ich bin Jahrgang 1959 und habe damit schon die einstellige Zeitskala in Richtung Rente erreicht. Alt fühlt sich ab und zu nur mein Körper, mein Geist eher weniger. Ich bin verheiratet und lebe in Baden-Württemberg.
Eine eigene Website besitze ich nicht mehr. Man kann nicht alles haben, irgendwann ist der Tag zu Ende. Doch ich schreibe für www.fantasyguide.de recht regelmäßig Kolumnen über dieses und jenes, was die Phantastik bewegt.


Auch Holger M. Pohl kam nicht um meine drei Fragen herum.

1.) Seit wann schreibst du und warum?
Genau genommen schreibe ich seit 1976. Ich dachte mir irgendwann, was Leute andere können, kann ich auch. Also schnappte ich mir die Schreibmaschine meines Bruders und legte los. Was dabei herauskam … wird nie jemand zu lesen bekommen.
Ernsthaft mit der Schreiberei ging es dann in den 1990ern los. Ab der Zeit dann auch mit dem Gedanken, eines Tages etwas von mir zu veröffentlichen.
Schreiben ist für mich ein Ausgleich zum Alltag. Im Beruf und im Privatleben kann man seine Phantasien nur in beschränktem Umfang ausleben. Vor allem im Beruf ist es oft genug Sachorientiert. Beim Schreiben hingegen – ob es nun SF-Welten oder Fantasy-Welten sind – ist die Freiheit nahezu grenzenlos. Ja, das Schreiben ist für mich stellenweise durchaus befreiend und entspannend.

2.) Wie bist du zum Verlag Torsten Low gekommen?
Eine lange Geschichte, aber ich versuche mich kurz zu fassen.
Kennengelernt haben Torsten und ich uns zunächst über das Fantasy-Forum. Ich glaube das war irgendwann 2009 oder 2010. Das erste Mal begegnet sind wir uns auf dem BuCon. Meiner Erinnerung nach 2011. Und wie das Autor so ist, ließ ich irgendwann die Bemerkung fallen „Ich hätte da auch was“. Es dauerte etwas, bis Torsten anbiss und das Manuskript einforderte. Im November 2012 habe ich dann den Vertrag für „ARKLAND – Aufbruch ins Gestern“ unterschrieben.
Es war also eine Mischung aus Internet und persönlichem Kennenlernen. Dazwischen lagen viele Gespräche, die sich auch, aber selten, ums Veröffentlichen drehten. Wir mögen zwar unterschiedliche Charaktere sein, aber die Chemie stimmt und so ergab eines das andere. Es war aber sicherlich nicht der sonst übliche Weg: „Herr Low, ich übersende Ihnen mein Manuskript mit der Bitte um freundliche Begutachtung.“
Torsten legt viel Wert auf eine persönliche Schiene. Ich auch.

3.) Was siehst du als deinen größten persönlichen Schreiberfolg an?
Nun, das ist für mich ohne Zweifel „ARKLAND – Aufbruch ins Gestern“. Und das sage ich jetzt nicht deswegen, weil das beim Verlag Torsten Low erschienen ist. Bekanntermaßen – oder auch nicht – schreibe ich ja auch bei der SF-Reihe „Die 9. Expansion“ mit und bin auch bei der „Rettungskreuzer Ikarus“-Serie dabei. Das mache ich gerne und habe dort auch wie alle Autoren meine ganze Freiheit. Aber ohne das abwerten zu wollen – dazu macht es zu viel Spaß –, das sind nicht meine eigenen, ganz persönlichen Kinder. ARKLAND hingegen schon. Eine eigene Welt und nur meine Ideen. ARKLAND veröffentlicht zu sehen und auf der Leipziger Buchmesse 2015 das Buch in Händen zu halten, war für mich etwas Außergewöhnliches. Die Erfüllung eines Traumes.

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